Flüchtlingstreff Dagmarstraße

Es besteht kein Zweifel mehr: Wenn es um die Flüchtlingswelle geht, sprechen Politiker auf allen Ebenen von der größten Herausforderung in der Geschichte der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Diese Ansicht teilen offensichtlich tausende von Bürgern im ganzen Land, die sich mit viel Zeit und Kraft im Haupt- und Ehrenamt engagieren. Das Gleiche gilt auch für uns Christen. Deshalb richtete das JesusCentrum zusammen mit Rückenwind e.V. den „Flüchtlingstreff Dagmarstraße“ bereits im November 2015 ein.
Jeden Donnerstag zwischen 17:00 und 19:00 Uhr können Flüchtlinge in eine Atmosphäre der Menschlichkeit und Wertschätzung eintauchen, einen interaktiven Austausch über relevante kulturelle Themen miterleben, an einem Deutschkurs teilnehmen und Menschen kennenlernen, die sich für ihre Geschichte interessieren. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen die etwa 15 Mitarbeiter der vielfältigen Not der Flüchtlinge zu begegnen und einen konkreten, nachhaltigen Beitrag zu Integration zu leisten. Gelegentlich wird sogar gemeinsam gefeiert!


Eindrücke aus unserem Flüchtlingstreff

  • DSC_1485
  • DSC_1354

Die größte Herausforderung liegt in der Kommunikation mit den Flüchtlingen, die überwiegend aus Syrien, dem Irak und Eritrea stammen und über teils sehr eingeschränkte Sprachkenntnisse verfügen. Dank der Tatsache, dass wir Muttersprachler unter den Mitarbeitern haben, stehen uns engagierte und sehr kompetente Dolmetscher zur Verfügung. Außerdem setzen wir bewusst auf den Faktor Multiplikation: Diejenigen Flüchtlinge, die über die notwendige Sprachkompetenz verfügen, werden ermutigt, eine gewisse Mitverantwortung für ihre Landsleute wahrzunehmen.



Interessierte können unseren Haltungskodex gerne durchlesen und sich mit uns in Verbindung setzen. Gäste sind immer herzlich willkommen, und für potentielle Mitarbeiter stehen die Türen zu dieser außergewöhnlichen Welt weit offen!

Haltungskodex | Flüchtlingstreff Dagmarstraße

  • 01

    Wir begegnen jedem Flüchtling auf Augenhöhe, sehen uns grundsätzlich in einer Gastgeberrolle und sind offen für Beziehungen.

  • 02

    Wir gehen einfühlsam und klar mit den eigenen Grenzen und mit den Grenzen der Flüchtlinge um.

  • 03

    Wir handeln stets mit Rücksicht auf die Not- und Lebenssituation der Flüchtlinge.

  • 04

    Wir leben und vermitteln die Grundwerte unserer demokratischen Kultur und bemühen uns stets um einen wertfreien Umgang mit kulturellen Unterschieden.

  • 05

    Der Deutschkurs ist ein freiwilliges Angebot. Es geht dabei weder um Leistung noch um eine verbindliche Teilnahme. Wir vermitteln die Lerninhalte in geduldiger undverständnisvoller Weise und achten dabei auf die jeweiligen Möglichkeiten der einzelnen Flüchtlinge.

  • 06

    Wir nehmen stets eine lernende Grundhaltung ein.